Lesung und Diskussionsrunde in Leipzig

Am 10.03.2017 findet gemeinsam mit Frau Dr. Gerstenberger-Ratzeburg ein Vortrag, Lesung, Diskussionsrunde in Leipzig statt: Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Begabte und hochbegabte Kinder haben es in Deutschland nach wie vor sehr schwer, ihrem Potenzial entsprechend gefordert und gefördert zu werden. Gibt es Schulprobleme, so werden zunächst ADS oder ADHS, Autismus, Legasthenie oder Dyskalkulie, aber auch Lernbehinderungen und dissoziales Verhalten diagnostiziert. Eine Begabung oder gar eine Hochbegabung kommt als Problemursache gar nicht erst in Betracht. Auch dann nicht, wenn es der IQ-Test bescheinigt. Und auch Wahrnehmungsstörungen, die man in fast allen gängigen Intelligenztests entdecken kann, werden ignoriert, Eltern nicht aufgeklärt.
Doch eine dauerhafte Unterforderung oder das Nichterkennen einer solchen Störung kann ein Kind im harmlosen Fall verhaltensauffällig werden lassen, im schlimmsten Fall körperlich und seelisch ruinieren. Oft handelt es sich hierbei um eine nicht entdeckte Winkelfehlsichtigkeit.  So werden Kinder reihenweise mit Medikamenten versehen, durchlaufen Förderschulverfahren, müssen Klassen wiederholen und werden von Arztpraxis zu Arztpraxis, von einer Therapie zur nächsten befördert, fühlen sich krank und dumm, obwohl sie eigentlich schlau, gesund, aber unterfordert sind.

Ort: Leipzig, nähere Angaben folgen noch, bzw können Sie bei der DGHK, Frau Allisat, jana.allisat@dghk-ssa.de erfragen oder bei Frau Dr.Gerstenberger-Ratzeburg

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Anmeldung: Gerne können Sie sich bei der DGHK, Frau Allisat anmelden oder bei Frau Dr.Gerstenberger-Ratzeburg

Kosten: Bitte bei Frau Allisat erfragen.

Sollten sie das Buch Intelligenz und Teddybären bereits besitzen und möchten dies gerne signieren lassen, so bringen Sie es ruhig mit.

„Menschen hautnah – Für dumm erklärt – Nenads zweite Chance“

Ein Sonderschüler wider Willen verklagt das Land NRW. Die Elternvereine sagen: Nenad ist kein Einzelfall.

Seine Geschichte ist ein Paradebeispiel für Fehldiagnosen. 11 Jahre befindet sich der Junge auf Schulen für geistig Behinderte – obwohl er sich ständig unterfordert fühlt und dies auch immer wieder klar zum Ausdruck bringt. Jahrelang bittet er seine Lehrer immer wieder, auf eine normale Schule wechseln zu dürfen – keine Reaktion. Erst kurz vor seiner Volljährigkeit schafft er es mit externer Hilfe, auf eine andere Schule zu wechseln, auf der nun ein Schulabschluss möglich ist. Nun verklagt Nenad das Land NRW.

Das WDR Fernsehen strahlt am 20.10. 2016 die Sendung aus. „Für dumm erklärt – Nenads zweite Chance“, von 22.40 Uhr bis 23.25 Uhr.

http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/fuer-dumm-erklaert-100.html

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es sich hier um einen besonders dramatischen Fall handelt. Aber, kein Einzelfall, sagen die „NRW-Elternvereine für inklusive Bildung“. Die deutschen Sonderschulen versagen bei der Rückführung der SchülerInnen in allgemeine Schulen.

Aus diesem Grund bitten wir Sie darum sich zu informieren und den Bericht anzusehen. Denken Sie daran, eine Fehldiagnose kann jederzeit auch Ihr Kind treffen.

Frau Dr. Gerstenberger-Ratzeburg hat Nanad N. kennen gelernt und getestet. Für Ihr neues Buch zu diesem Thema sucht Sie noch nach Fallbeispielen, die auch anderen Familien helfen können.

Buchcover offiziell für Internet HinweisBereits in Ihrem letzten Buch „Intelligenz und Teddybären“ http://beate-gerstenberger-ratzeburg.de/?page_id=156 haben ihr die LeserInnen bescheinigt, dass sie in den genannten Beispielen ihre eigenen Kinder immer wieder erkennen.

Es ist wichtig allen Beteiligten zu zeigen – Kein Kind muss verloren gehen. Aus diesem Grund würden wir uns auch freuen, wenn wir von Ihnen und Ihrem Kind Ihren Fall geschildert bekämen. Das nächste Buch von Frau Dr. Gerstenberger-Ratzeburg beschäftigt sich nämlich konkret mit Fehldiagnosen und ihren Folgen. Schreiben Sie Ihre Mail an info@infobeg.de, Frau Dr. Gerstenberger-Ratzeburg ist gespannt auf Ihre Geschichte.

Winkelfehlsichtigkeit, das verkannte Problem

Haben hochbegabte oder überdurchschnittlich begabte Kinder und Jugendliche Schulprobleme, so liegt das häufig nicht an der Begabung des Kindes oder Jugendlichen selbst, sondern u.a. an der visuellen Wahrnehmung. Frau Dr. Beate Gerstenberger-Ratzeburg, Leiterin des Instituts zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen, hat im Laufe der Jahre im Rahmen ihrer Diagnostik einen Zusammenhang zwischen extremen Lösungsproblemen der Klienten bei visuellen Aufgabenstellungen und einer Winkelfehlsichtigkeit feststellen können.

Der AID z.B., ist sehr gut geeignet eine sog. Winkelfehlsichtigkeit bei einem Kind zu diagnostizieren. Dies gilt übrigens für alle Versionen, nicht nur für den aktuellen Test. Wobei jedoch auch klar ist, dass der Test z.B. sagt, eine Dyskalkulie oder Legasthenie lässt sich ausschließen, jedoch wird eine Winkelfehlsichtigkeit aufgrund bestimmter Merkmale vermutet. Der Grad der Winkelfehlsichtigkeit und die optimale Korrekturmöglichkeit sind jedoch nur durch den Augenarzt oder Augenoptiker feststellbar. Ohne diese Facheinschätzung ist die richtige Prismenbrille nicht möglich. Die optimale Vorgehensweise ist somit zunächst die Durchführung eines Intelligenztestes, durch den Sie das wichtige Stärken-Schwächenprofil für Ihr Kind erhalten. Der zweite Schritt, bei Feststellung einer vermuteten Winkelfehlsichtigkeit, wäre dann der Gang zum Augenoptiker oder einem mit diesem Thema vertrauten Augenarzt.

Aber nicht nur der Test gibt Hinweise auf diese visuelle Störung.

Folgende Probleme können unter dem Begriff Winkelfehlsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen im Alltag auftreten:

  • Schwierigkeiten beim Ausmalen oder Ausschneiden,
  • Verrutschen in der Zeile,
  • Schlechtes Erkennen von Schrift,
  • Schlechtes Erkennen von Zahlen,
  • Kein Einhalten von Linien, bzw. über den Rand hinaus schreiben,
  • Anrempeln, stolpern,
  • Probleme beim Bälle fangen,
  • Ablehnen von Puzzlespielen,
  • Brennende oder tränende Augen,
  • Kopfschmerzen und/oder Lichtempfindlichkeit,
  • feinmotorische Probleme
  • u.v.m..

Nähere und ausführlichere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter  http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/winkelfehlsichtigkeit-hochbegabung 

Hochbegabte Vorschul- und Kindergartenkinder

Überdurchschnittlich begabte und hochbegabte Kindergartenkinder und Vorschulkinder haben manchmal Probleme in folgenden Bereichen:

  • sie spielen nicht mit gleichaltrigen Kindern,
  • sie verweigern bestimmte Spiele oder Aktionen, z.B. den Stuhlkreis,
  • sie kritisieren das vorhandene Spielzeug,
  • sie orientieren sich an älteren Kindern oder an den ErzieherInnen,
  • sie erscheinen hyperaktiv,
  • sie wirken verträumt,
  • sie wirken belehrend auf andere Kinder, selbst auf die ErzieherInnen,
  • sie haben Probleme mit der Grob- und/oder Feinmotorik,
  • sie scheinen gelangweilt,
  • sie wirken oftmals „altklug“,
  • sie malen und basteln nicht gern.

Wenn nur wenige dieser Merkmale auf ein Kind zutreffen, sollte auch bereits in diesem Alter ein IQ-Test durchgeführt werden, d.h., dieses Kind sollte mit einem adäquaten Intelligenztest getestet werden oder es sollte auf jeden Fall fachkundige Hilfe gesucht werden. Das frühzeitige Erkennen und Handeln kann die Kinder vor schulischen Problemen bewahren.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie nur von Fachleuten beraten werden, die eine pädagogische oder eine psychologische Ausbildung bzw. ein Studium in diesen Bereichen absolviert haben. Auch Testungen dürfen nur von ausgebildeten Pädagogen und Psychologen durchgeführt werden. Die Seite www.logios.de  hilft Ihnen mit vielen Informationen gerade zum Test weiter.

Intelligenz und Teddybären

Was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann.

Das neue Buch von Beate Gerstenberger-Ratzeburg ist da. Viele Beispiele helfen verstehen. Wirklich empfehlenswert.

Intelligenz und Teddybären; Copyright alexandrum01, fotoliaBegabte und hochbegabte Kinder haben es in Deutschland nach wie vor sehr schwer ihrem Potenzial entsprechend gefordert und gefördert zu werden. Gibt es Schulprobleme, so werden zunächst ADS oder ADHS, Autismus, Legasthenie oder Dyskalkulie, aber auch Lernbehinderungen und dissoziales Verhalten diagnostiziert. Eine Begabung oder gar eine Hochbegabung kommt als Problemursache gar nicht erst in Betracht. Auch dann nicht, wenn es der IQ-Test bescheinigt.

Und auch Wahrnehmungsstörungen, die man in fast allen gängigen Intelligenztests entdecken kann, werden ignoriert, Eltern nicht aufgeklärt.                                                                                                           Doch eine dauerhafte Unterforderung oder das Nichterkennen einer solchen Störung kann ein Kind im harmlosen Fall verhaltensauffällig werden lassen, im schlimmsten Fall körperlich und seelisch ruinieren. So werden Kinder reihenweise mit Medikamenten versehen, durchlaufen Förder-schulverfahren, müssen Klassen wiederholen und werden von Arztpraxis zu Arztpraxis, von einer Therapie zur nächsten befördert, fühlen sich krank und dumm, obwohl sie eigentlich schlau, gesund, aber unterfordert sind. Das Buch zeigt Eltern Verhaltensregeln auf, wie sie eine Begabung erkennen, wann und wie sie handeln müssen. Viele Fallbeispiele ergänzen diese Hinweise.

Überall erhältlich, in jeder Buchhandlung, im Internet und auch unter www.infobeg .de

Intelligenz und Teddybären, ISBN 978-3-7412-0864-5, EUR 19,95        (evtl. im Versandhandel und Internet Frachtzuschläge)

Auch als e-book lieferbar EUR 15,99.