Das Geld der Steuerzahler? Raus damit …

… wen interessiert´s? Das Beratungstelefon bei logios.de lief mal wieder heiß. Das Jugendamt einer kleinen Stadt im Ruhrgebiet wollte den Intelligenztest einer anerkannten Kapazität auf dem Gebiet der Intelligenzforschung nicht anerkennen. Warum nicht?- Es war eine frei praktizierende Fachfrau und keine Angestellte des Schulpsychologischen Dienstes oder der Erziehungsberatung.

Den Eltern wurde doch der Vorwurf gemacht und das nicht nur von den Mitarbeitern des Jugendamtes, sondern auch von den Lehrkräften der involvierten Schule. Sie hätten das Testergebnis gekauft. Das kann nicht anerkannt werden. Der Test soll in einer öffentlich geführten Dienststelle wiederholt werden, Wartezeit 6-9 Monate. Der Vorwurf wurde gemeinsam mit den Eltern am Beratungstelefon analysiert und Lösungsansätze besprochen http://www.logios.de/beratung-coaching-co.

  1. Es wurde der promovierten Fachfrau, welche sich Jahrzehnte mit der Testproblematik auseinandersetzte und in Podiumsgesprächen, als Beta-Testerin und Autorin über die Testpraxis berichtet, abgesprochen fachlich qualifiziert zu testen.
  2. Den Eltern wurde vorgeworfen, sie hätten das Testergebnis gekauft. Man mußte die Vermutung implizieren, dass die Eltern wissentlich Jugendamt und Schule betrügen zu wollen.
  3. Alle Wünsche und Vorstellungen das Kind betreffend, sollen jetzt einmal 6-9 Monate zurück gestellt werden. Bis zu dem Zeitpunkt, wo brauchbare Ergebnisse durch den Schulpsychologischen Dienst vorliegen.
  4. Man muss sich schon die Frage stellen dürfen: „Wie einseitig ist das denn?“ Der frei praktizierenden Fachfrau wird ein Interessenkonflikt unterstellt. Die Lehrer, Mitarbeiter des Jugendamtes, Schulpsychologen etc. haben alle den gleichen Arbeitgeber, sind alle öffentliche Bedienstete, teilweise noch im gleichen Haus beheimatet. Kann es dort keine Interessenkonflikte geben?
  5. Die Eltern haben den Test nicht gekauft, sondern sie haben die Durchführung des Testverfahres bezahlt. Ein großer, gewaltiger  Unterschied.
  6. Wir hören immer vom öffentlichen Dienst her, dass keine Zeit für alle Aufgaben da sei, dass viele Gelder fehlen. Aber jetzt gibt es mal eine Familie, die hergeht und sagt, dass sie sich die Testung leisten können. Sie wollen der Allgemeinheit nicht zur Last fallen. Für sie soll kein zusätzliches Geld ausgegeben werden. Aber diese Einstellung ist anscheinend nicht gewünscht.

Hier kann es nur heißen, kämpfen Sie um Ihre Rechte. Zur Not auch mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde und dem Gespräch beim Bürgermeister, der Bezirksregierung oder dem Ministerium.

Bei Rückfragen und Hilfen wenden Sie sich ruhig an http://www.logios.de/beratung-coaching-co.

Ein Gedanke zu „Das Geld der Steuerzahler? Raus damit …“

  1. Ich habe Ähnliches erlebt. Ich finde es schrecklich, dass gerade Behörden sich das Recht herausnehmen, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben, wie man so sagt, obwohl es sich meist um Schaumlöffel handelt. Alle stecken unter einer Decke und es geht immer zu Lasten des Kindes.

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